Wer 2008 mitten im Crash startete, fühlte sich mies, doch regelmäßige Käufe sammelten viele günstige Anteile ein. Jahre später stand das Depot stabiler da, als bei panischem Warten. Rabatte sind unbequem, aber für konsequente Käuferinnen und Käufer oft freundlich.
Seitwärtsphasen zehren an Geduld. Doch mit fixen Beträgen erwirbst du stetig Anteile, wodurch sich ein Puffer aufbaut, der spätere Aufschwünge stärker wirken lässt. Statt zu verzweifeln, sammelt dein Plan Substanz, während Schlagzeilen Langeweile fälschlich mit Misserfolg verwechseln.
Rechne dir drei Szenarien aus: Start kurz vor einem Hoch, direkt im Crash, oder irgendwo mittendrin. Die monatliche Rate bleibt identisch, doch die gesammelten Anteile unterscheiden sich. So erkennst du, warum Regelmäßigkeit Streuung über Zeitpunkte erzeugt und Nervenkraft schont.